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January 27, 2026

Vier Beiträge des CEO - Nr. 4

Die Dynamik des KI-Marktes im Jahr 2025: Agenten wurden Realität und die Rede von einer KI-Blase

Von außen betrachtet mag das Jahr 2025 offensichtlich erscheinen: „KI-Agenten”. Von innen heraus fühlte es sich jedoch wie ein steiler Aufstieg an. Die Fachsprache der Branche veränderte sich schnell: Leitplanken, Bewertungen, QA-Agenten, Zuverlässigkeit, Orchestrierung. Die Technologie verbesserte sich rasch, und die Aufmerksamkeit folgte.

Wir haben diesen Wandel direkt gespürt. Ein Highlight: gemeinsam mit OpenAI auf dem Handelsblatt AI Summit auf der Bühne zu stehen. Das war aufregend und signalisierte etwas Größeres: Agentenbasierte KI im Ingenieurwesen war kein Nischenthema mehr. Sie ist in den Mainstream vorgedrungen.

Gibt es eine KI-Blase?

Gleichzeitig haben wir den KI-Markt mit klarem Blick beobachtet. Teile des KI-Ökosystems, insbesondere die Infrastruktur, zeigen Anzeichen einer Überhitzung. Wenn große Akteure riesige Summen in Rechenzentren und Partnerschaften investieren, lohnt es sich, darüber nachzudenken. Vorerst bleibe ich bei meiner Ansicht: Auch wenn Teile des KI-Bereichs wie eine Blase wirken, ist die Anwendungsebene solide. Reale Anwendungsfälle, die heute in der Produktion eingesetzt werden und einen messbaren Mehrwert liefern, sind keine Illusion. Das ist das Terrain, auf dem Synera zu Hause ist. Reale Zeitersparnis, reale Kostensenkung, reale Qualitätssteigerung.

Die Unternehmen, die überleben werden, sind diejenigen, die:

  • Bieten Sie KI-Agenten, die echte, präzise Arbeit leisten und nicht nur darüber reden. Dies erfordert eine horizontale Integration in bestehende Toolchains, um mehr Aufgaben abzudecken und eine bessere agentenbasierte Orchestrierung über komplette Wertschöpfungsketten hinweg zu ermöglichen.
  • Sind flexibel in die Integration mit älteren und neueren Tools. Der Technologiebereich verändert sich rasant, LLM-Modelle werden schnell aktualisiert, und es stehen nun Agent-zu-Agent-Protokolle zur Verfügung, um die unternehmensweite Prozessorchestrierung zu erleichtern. Dennoch verwenden Unternehmen immer noch Technologien aus den 90er Jahren. Diese Welten müssen kombiniert werden, wenn Agenten einen greifbaren Mehrwert und Skalierbarkeit bieten sollen. ‍
  • Liefern Sie wiederholbaren Mehrwert in Betriebsumgebungen, nicht nur in Pilotprojekten. ‍
  • Haben Sie einen klaren Fahrplan, um Kunden beim Change Management zu unterstützen. ‍
  • Erfüllen Sie die IT-, Sicherheits- und Compliance-Standards von Unternehmen.

Der Blickwinkel eines CEOs

Aus Sicht des CEO erforderte das Jahr 2025 zwei Dinge gleichzeitig: Dringlichkeit und Verantwortung. Wir mussten schnell handeln, ohne das Vertrauen zu verlieren.
Führungswechsel, Leistungserwartungen, globale Expansion: Dies waren für Synera strategische Veränderungen, nicht nur operative.
Die langfristige Vision bleibt bestehen: ein JARVIS-ähnlicher Begleiter für Ingenieure. Kein Chatbot, sondern ein System, das Folgendes kann:

  • Toolchains zusammenstellen
  • Technische Arbeitsabläufe ausführen
  • Autonom iterieren
  • Über die Pilotphase hinaus operativ arbeiten

Im Jahr 2025 wurde Geschwindigkeit zwar zu einem entscheidenden Faktor für unser Unternehmen, aber was wirklich zählte, war der Nachweis.

  • Der Beweis, dass agentenbasierte KI entwickeln kann.
  • Der Beweis, dass Teams skalieren können, ohne Vertrauen zu verlieren.
  • Der Beweis, dass sich die Zukunft der Technik verändern kann, indem menschliche Kreativität freigesetzt und nicht ersetzt wird.

Und nach 2025 ist dies nicht mehr nur eine Vision. Es ist ein Weg, den wir bereits eingeschlagen haben.

Dieser Artikel ist der vierte Teil einer Serie von Synera-CEO Dr. Moritz Maier darüber, wie Synera eine agentenbasierte Automatisierung für das Engineering aufgebaut, eine neue Ära der Fahrzeugtechnologieentwicklung eingeläutet und sich einem „JARVIS für Ingenieure” angenähert hat. Eine 360°-Rückschau zum Jahresende aus der Perspektive des CEO.

Lesen Sie auch die anderen Artikel:

  1. Vom Durchbruch zur Realität: Warum Multi-Agent-Engineering endlich funktioniert
  2. Von der Workflow-Automatisierung zu agentenbasierten Ingenieuren
  3. Vom Durchbruch zur Realität: Warum Multi-Agent-Engineering endlich funktioniert

About the author:

Dr. Moritz Maier ist CEO und Mitbegründer von Synera. Schon früh faszinierte ihn die Verbindung zwischen Technologie und Unternehmertum – mit 16 gründete er sein erstes Unternehmen. Sein Weg führte ihn später über wissenschaftliche Forschung und Beratung zu der zentralen Frage, die ihn bis heute antreibt: Wie können Ingenieure durch Automatisierung intelligenter arbeiten – statt nur schneller? Mit einem Doktortitel in Produktentwicklungsprozessen und Erfahrung in generativem Design, additiver Fertigung und Prozessautomatisierung arbeitet er nun an der Vision digitaler Ingenieure: KI-Agenten, die technische Entwicklungsteams unterstützen und ihnen mehr Raum für Innovationen geben.

Sein Ansatz: Die Technologie sollte sich anpassen, nicht umgekehrt – nur dann kann sie den Menschen im Ingenieursalltag wirklich helfen.

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